Es ist soweit! WIR SIND ONLINE AUF STARTNEXT!!!

Waaaaaaaaaaa!!!! *ausflipp*


Jetzt kann es losgehen! Ihr müsst zuerst mal auf der Startnext-Seite „Fan“ vom Projekt werden, da findet ihr rechts vom Video einen großen grünen Knopf.

Dadurch verpflichtet ihr euch zu nichts, das signalisisert einfach an Startnext, dass es genügend Leute gibt, die das Album haben wollen. Und ihr bekommt dann auch automatisch bescheid, wenn wir in die Finanzierungsphase wechseln und ihr die ganzen Dankeschöns bekommen könnt!

Wenn wir 75 oder mehr Fans kriegen, geht’s nämlich in die Finanzierungsphase und ihr kriegt den ersten Song zu hören, versprochen!
Also schickt diesen Link rum, teilt und sagt euren Leuten bescheid!

Na los, Leute – das schaffen wir bis Weihnachten, oder?
Eure Chansonedde

Darf ich Sie höflichst durch diese Tür geleiten:

http://www.startnext.de/chansonedde

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Ach Leute,

Ihr habt ja keine Ahnung, was für süße Widmungen ich hier schreiben soll. Und wer wohl was unters Bäumchen kriegt?

Eins ist klar: wer die Tage ein Paket von mir kriegt, das er nicht selbst bestellt hat, der legt das bitte unters Bäumchen und wartet brav bis heilig Abend, ja?

Bis Donnerstag könnt ihr noch einen Gutschein fürs neue Album für eure Lieben bestellen. Manche schenken und widmen auch an sich selbst (sehr schön, muss auch mal sein!)

Bis gleich im Briefkasten.

Die Chansonedde

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Update aus dem Studio!

Was glaubt ihr wohl, warum wir hier so Manga-Augenmäßig am Rumgrinsen sind, hm???
Naaaaa?

Weil seit JETZT „Nichts“ und „Komm Steine werfen“ im Kasten sind!!!!!

Ja genau.
Wir sind ganz fleißig und vielleicht vielleicht gibt’s auch bald ne kleine Überraschung für euch
Bis Freitag könnt ihr noch Gutscheine für eure Lieben bei mir kaufen fürs zweite Album.

Wir wünschen euch einen schönen dritten Advent hier aus dem Tonstudio
Yipppiiiieyay!!!!

Die Chansonedde und ihr Musikervolk

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Kinder haften für ihre Eltern

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Heute auf dem Stuttgarter Open Fair am Schloßplatz gab es viel zu entdecken.
Schüler haben Theaterstücke zum Thema Krieg und Flucht aufgeführt, es gab richtig in echt aus Kartoffeln  gestanzte Pommes und viele interessante Infostände.
Ein paar tolle Flyer und Stände haben Belay und ich für euch abfotografiert.
Zum Beispiel ein paar Bilder und Grafiken zum Thema Flucht, Handel und Weltwirtschaft.

Dann noch eine Liste von Links zu fairen Klamottenläden und außerdem eine supergute Idee von foodsharing.de.
Die geben PrivatPersonen, Händlern und Produzenten die Möglichkeit, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen.
Ein Restaurant haben die auch- in Esslingen. Schaut mal auf die Seite.

Eine schöne Begegnung hatte ich außerdem mit Siyar aus Rottenburg, der sehr berührt war von der  KapitänsGeschichte und sich sehr dafür engagiert etwas in der Welt zu verändern.

Ein tolles Beispiel, das gelobt gehört.
Glaubt an euch Kinder!
Ihr erschafft eure Realität.
Lasst euch den Mut nicht nehmen von den Verkopften!

Bis nächste Woche auf Tour!
Eure Chansonedde!

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Geliebter Schmerz, geliebtes Leben. Sarah Lesch & David Wonschewski unterwegs. / Ticket-, CD- & Buchverlosung

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Am 03. Mai ist es soweit: Zum ersten Mal werden die Liedermacherin Sarah Lesch und der Schriftsteller David Wonschewski gemeinsam auf der Bühne stehen. Und das an wahrlich schmuckem Orte, dem Landestheater Tübingen. Kurz darauf geht es auch schon auf eine erste kleine Tour durch Norddeutschland, weitere Termine werden folgen.

Sarah Lesch und David Wonschewski freuen sich 1×2 Freikarten für die Premierenveranstaltung im Landestheater Tübingen, sowie eine signierte Ausgabe der aktuellen Sarah Lesch-CD und ein unterzeichnetes Exemplar des aktuellen Buches von David Wonschewski verlosen zu dürfen.

Drei feine Preise, drei Gewinner.

cropped-dwonschewskibymashapotempa12.jpgWie Sie teilnehmen können? Ganz einfach: Schreiben Sie uns den Titel der aktuellen CD von Sarah Lesch sowie des aktuellen Buches von David Wonschewski. Nutzen Sie dazu einfach das Kontaktformular, welches sich auf der Website von David Wonschewski am linken Seitenrand befindet (HIER zur Website von David Wonschewski). Da vermutlich nicht jedem Teilnehmer eine Reise nach Tübingen möglich sein wird fügen Sie bitte ebenfalls noch hinzu, ob sie “nur” an der Verlosung von CD bzw Buch teilnehmen oder aber auch in den Lostopf für die Freikarten kommen möchten.

Weitere Auftrittsdaten entnehmen Sie bitte der Terminübersicht am linken Seitenrand.

Infotext:

“Optisch und musikalisch unverwechselbar”- so haben die Lübecker Nachrichten über die Liedermacherin Sarah Lesch geschrieben. Und in der Tat fällt diese Frau bereits auf, lange bevor der erste Ton gesungen ist, verkörpert sie doch exakt jenen temperamentvollen Typus Frau, der für die Bühne geboren worden zu sein scheint. Dass sie sich nun ausgerechnet das Genre der Liedermacher dafür erwählt hat mag kurzzeitig überraschen – wird jedoch zwingend sobald Sarah Lesch ihre so eigenwilligen Lieder vorträgt. Der Grundton ihrer Songs ist in der Mehrzahl zwar lässig bis sonnig, offenbart bei genauem Hinhören jedoch manch hemdsärmeligen Sarkasmus. Keine Frage: Sarah Lesch ist eine Liedermacherin, die verbal hinlangen kann. Die personifizierte Verzauberung mitsamt integriertem bösen Erwachen.

Durchaus passend, dass sie sich bei ihrem Auftritt vom emotional klaustrophobischen Literaten David Wonschewski begleiten lässt. Bereits Wonschewskis misanthropischer Debütroman “Schwarzer Frost” ließ aufhorchen und brachte dem Berliner eine Empfehlung der Internationalen Thomas Bernhard Gesellschaft ein. Mit “Geliebter Schmerz” hat der Mann, der bei seinen Lesungen ganz gerne auch mal tobt und schreit und zittert, gerade sein zweites Buch vorgelegt.

frauenkultur leipzig, 08.03.2014, weltfrauentag

08. März 2014

Heute haben wir den ganzen Tag geprobt und dazwischen nur schnell ein paar Frikadellen verdrückt, denn abends spielen wir am Weltfrauentag in der „Frauenkultur“ in Leipzig. Als wir dort ankommen sind wir schon ganz schön bescheuert im Kopf vor lauter Musik machen. Nadine eröffnet und spielt extra für mich das „Brombeerbrausenlied“- Danke du liebe „Kirsche“, du 😉

Es wird ein wundervolles, sehr warmes und heimatliches Konzert und es kommen sogar richtige Leipziger Fans von mir. Ich bekomme eine Location in Leipzig mit Lagerfeuer und Spansau angeboten für den Videodreh zur „Friedensfrikadelle“- wie geil! Da kann man dann Karten für kaufen und dabei sein. Mehr dazu erfahrt ihr bald.

Und es kommen sogar gleich DREI seltsame Autogrammsammler. Huch? Mit selbstgebastelten Autogrammkarten von mir. Was für eine Ehre! Einer erzählt uns, dass er schon 30.000 Autogrammkarten hat, unter anderem von Clint Eastwood und so Leuten- Wow! Da bin ich ja in guter Gesellschaft, nicht wahr? J Schön isses gewesen hier, danke liebe „Fraku“ -Frauen.

Wir kommen gerne wieder!

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„Kommt der eigentlich auch aufs neue Album?“

Na, ihr Frühlingsprimeln!

Wie ihr vielleicht schon wisst, arbeite ich gerade an meinem zweiten Album, und dazu gehört natürlich auch die Auswahl der Songs, bei der mich auch eure Meinung interessiert…

Wenn ihr die genannten Songs noch nicht kennt – Hörproben findet ihr direkt hier unten.
Ich bin total gespannt!
Herzlichst,
eure Chansonedde
1. Friedensfrikadelle
2. Wir halten uns
3. Letzte Runde
4. Nichts

Neukommerin des Monats: Interview mit Chansonkritik.de

1422533_577674535638706_561629885_n 1.Warum um Himmels Willen Chanson?

Haha! Ich finde es witzig, dass diese Frage immer so gestellt wird, als wäre Chanson das komischste Genre, das man sich aussuchen kann. Dabei liegt es so nahe. Deutsch ist meine Muttersprache und deshalb fällt es mir am leichtesten, mich auf Deutsch auszudrücken.  Ich habe sehr spät angefangen Gitarre zu spielen, mir alles selbst beigebracht. Ich habe keinen blassen Schimmer von Musiktheorie oder davon, wie Lyrik funktionieren sollte. Mir hat mal jemand geschrieben: „Du reimst Herz auf Schmerz. Das geht eigentlich nicht.“ Doch, geht! Sage ich. Wenn mir danach ist, wieso nicht? Es ist ja meine Musik. Und das Genre „Chanson“ bietet für mich die größtmögliche Freiheit, seiner Inspiration freien Lauf zu lassen. Die meisten Geschichten, die ich erzähle kommen Schlicht und einfach direkt aus dem Leben. Ich würde sagen, dass meine Lieder sehr textlastig  sind und die Musik drumherum versuche ich irgendwie dazu zu basteln, eben mit den Möglichkeiten, die ich habe.

Chanson ist ehrlich, unkonventionell und hat irgendwie Eier. Und es geht darum dass man etwas erzählt- das gefällt mir. Ich habe wahnsinnig viele tolle Liedermacher gehört, die mir das gezeigt haben.

2. Wer hat dich bisher musikalisch inspiriert?

Oh- ganz furchtbar viele! Auch ganz unterschiedliche Musiker oder Bands. Man könnte sagen von Metallica bis Rio Reiser, oder so. Ich finde eigentlich jede Art von Musik irgendwie inspirierend und auf ihre Art kraftvoll und schön. Wenn man beim Chanson bleiben möchte, würde ich sagen: Angefangen hat alles mit Gerhard Schöne und Dota Kehr. Bei deren Liedern hatte ich ganz oft dieses „Lach-Wein“- Gefühl. Ich habe mich immer gefragt, wie zum Geier die das machen, so unendlich schöne Geschichten auf so kluge und gefühlvolle Art und Weise zu erzählen. Leider fand ich die so großartig (auch musikalisch) dass ich immer dachte: Wo nehmen die das her? Wie lassen die sich inspirieren? Und woher wissen die eigentlich, was ich schon alles gefühlt habe, aber nie so hätte ausdrücken können? Das könnte ich nie! J Aber dann! Dann kam „Funny van Dannen“: Die absolute Offenbarung für mich. Dieser Mann kann über zwei Minuten mit weniger als drei Akkorden damit dein Herz öffnen, dass er von einem Plastikball singt. Und da hab ich es begriffen, dass es nicht darum geht, ganz viel zu „können“, sondern darum jetzt ein Lied zu schreiben über was auch immer, dass du genauso meinst wie du es singst. Das war’s! So einfach ist das. Danke Funny!

 3. Wie, wann und wo schreibst du z.B. deine Lieder? Und warum spielst du sie in der Küche?

Die Frage nach dem „Wo“ ist schnell beantwortet: Ich schreibe tatsächlich ausschließlich in meiner  Küche. Hier hab ich alles, was ich brauche: Meinen Laptop, meinen Lieblingsstuhl, eine Couch, Kaffee,  meine Instrumente, Texte, Aufnahmegerät- alles in der Küche: „schmutzige Küche“ eben!

Proben, Abende mit Freunden, jammen- das spielt sich alles in der Küche ab. Deshalb nehme ich die Lieder auch hier auf. Und nicht dass jetzt einer denkt, dass mein Bezug zur Küche etwas mit meinen Qualitäten als Hausfrau zu tun hat. Ich kann super den Abwasch stehen lassen und lieber Musik machen!

Schreiben kann ich am besten an freien Vormittagen, weil mein Sohn da in der Schule ist und abends, wenn er im Bett ist. Sobald jemand in der Wohnung ist, kann ich irgendwie nicht schreiben. Ich muss dazu alleine sein. Außer ich hab eine ganz dringende Idee, die sofort aufs Papier muss. Dann geht’s schon auch mal mit Kind am Rockzipfel.

Wie ich schreibe ist schwierig zu beantworten. Das ist so unterschiedlich, weil jedes Lied da seine eigene Entstehungsgeschichte hat. Es gibt Lieder, die entstehen in fünf Minuten, an anderen schreibe ich wochenlang und manche werden nie richtig fertig. Manchmal sammele ich über Wochen Ideen, oder ich hab einen Blitzgedanken oder ich muss mir die Inspiration regelrecht suchen. Mein Rezept hierfür: Langeweile zulassen und Joachim Ringelnatz lesen J ! Aber meistens kommt die  Inspiration eigentlich überall her. Aus dem Alltag, den Nachrichten oder aus besonderen Begegnungen, aus Träumen oder Gesprächen. Man muss nur mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen.

4. Was war dein bisher schrägstes Konzerterlebnis?

Hm, schräg trifft es vielleicht nicht- aber sehr schön:

Das war, als ich zum ersten Mal mit meinen eigenen Liedern aufgetreten bin. Auf der Bühne zu stehen, das kannte ich- aber mit eigenen Songs! Das war höllisch aufregend. Das Konzert war im Norden bei einem Benefiz- Open – Air. Ich hatte grade das Lied „Das Leben ist schön“ ganz frisch geschrieben für meine Oma, die kurze Zeit vorher leider verstorben war. In dem Lied geht es ja darum, dass Trauer nicht nur etwas Schlimmes ist, sondern auch ganz viel Freude über das Leben auslösen kann und dass ich ihr keine traurigen Lieder mehr schreiben will.

Ich hab gesagt, dass das Lied für sie ist und dass ich es heute das erste Mal „laut“ für sie spielen werde. Als ich das Lied dann gespielt hab, hat die ganze Menge auf einmal den Refrain mitgesungen. Und beim nächsten Blick ins Publikum, schaute ich plötzlich in wahnsinnig viele weinende Gesichter- so glücklich weinende Leute, denen das Lied offensichtlich total „ins Herz gerutscht war“. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet – Und dann sind DIE mir ins Herz gerutscht. Gott sei Dank war es das letzte Lied. Ich bin weinend und völlig überwältigt von der Bühne gegangen. Ich glaube sowas emotionales und wunderschönes hab ich noch nie auf einem Konzert erlebt. Da schreibt man monatelang in seiner Küche Zeug zusammen und kann sich überhaupt nicht vorstellen, ob irgendjemand das verstehen kann, was man da erzählt. Und dann sind die Leute so berührt. Das ist sowieso das schönste am Musik machen, wenn jemand deine Lieder in sein Herz lässt.

sarah1k5. Wessen Vorband wärst du gerne mal?/Wen hättest du gerne als Vorband?

Puh- darüber hab ich mir irgendwie noch gar keine Gedanken gemacht. Ich habe neulich eine Band entdeckt, die ich ganz toll finde. „Heinz Ratz & Strom und Wasser  featuring  the Refugees“ heißt das Projekt. Heinz Ratz hatte die Idee, durch ganz viele Flüchtlingslager zu touren und sich dort Musiker zu suchen. Jetzt sind die zusammen auf Tour. Das finde ich eine großartige Idee. Also bei denen würde ich total gerne mal als Vorband auftreten.

Dieses Interview erschien unter dem Titel „Neukommerin des Monats“ am 29. Juni 2012 bei chansonkritik.de und ist HIER weiterhin zu finden.